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Kaub
- Das mittelalterliche Weinstädtchen mit der
größten Weinbaufläche am Mittelrhein
liegt rechts des Stromes und war früher Hauptsitz
des rheinischen Schieferbergbaus. Blücher, der
hier in der Neujahrsnacht 1813/14 über den Rhein
setzte und die Franzosen vertrieb, und das "Elslein
von Kaub" haben hier Geschichte geschrieben.
In der Mitte des Flusses liegt Kaubs eindruckvollstes
Wahrzeichen: die Wasserburg Pfalzgrafenstein inmitten
des Rheins. Außerdem ziert den Winzerort die
Burg Gutenfels. Hier ist auch der Ursprung der Geschichte
des Elslein von Kaub, Else Welzer, der Tochter eines
Geschützgießer Meisters, die wegen der
Liebe zu einem Gesellen das Vaterhaus verlassen musste,
aber gerade rechtzeitig zurückkehrte, um den
Einsatz-Truppen den rechten Weg durch die Klippen
des Rheines zu weisen, und zwar als Soldat verkleidet.
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Theaterfreunde sollten die Kauber Theatertage in ihrem
Kalender (Juli) vermerken und Freunde guten Weines das
Kauber Winzerfest (September). Lorch - Der schon seit
karolingischer Zeit für Weinbau bekannte Ort und
staatlich anerkannte Erholungsort ist eines der ältesten
Rheinstädtchen. Lorch wurde erstmals im Jahre 1085
urkundlich erwähnt, doch durch Bodenfunde wurde
bestätigt, dass frühere Siedlungen in keltischer
und römischer Zeit bestanden. Sehenswert sind die
Burg Nollig, die katholische Pfarrkirche St. Martin
aus dem 13. Jahrhundert, das Kunst- und Heimatmuseum
mit einer Skulpturensammlung, die schöne, doppelbögige
Brücke über die Wisper von 1567 aus rotem
und hellen Sandstein, der »Strunk«, ein
alter Befestigungsturm von 1527 und viele weitere historische
Bauten sowie Burgen im Hinterland.
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