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Im
Mittelalter ließ der grausame Mainzer Erzbischof
Hatto ihn errichten und nötigte alle Schiffer
einen erdrückenden Zoll zu entrichten. Als bald
darauf Dürre und Hagel die Ernte vernichtete
und Hatto seine prall gefüllten Getreidespeicher
verschloss, war die Hungersnot schrecklich. Letztlich
wurde er dann im Mäuseturm von vielen tausenden
Ratten und Mäusen wegen seines menschenverachtenden
Geizes und seiner erschreckenden Grausamkeit bei lebendigem
Leib aufgefressen. Und seitdem hat man noch oft, wenn
die Herbstsonne über Bingen scheint und Nebelschwaden
über den Rhein ziehen, Hattos rastlose Seele
bei dem Turm umhergeistern sehen. Am Zusammenfluss
von Nahe und Rhein, zwischen vier großen Weinbaugebieten
liegt die sympathische Stadt Bingen.
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Abwechslungsreich, voller kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten
und moderner Architektur ist sie ein idealer Ausgangspunkt
für Ausflüge ins Weltkulturerbegebiet „Mittelrheintal“,
ins Nahe Tal und in den gegenüberliegenden wunder-
schönen Rheingau. Neben Bingens berühmtesten
Wahrzeichen, dem Mäuseturm, gibt es viele Sehenswürdigkeiten
zu entdecken, darunter die Burg Klopp und das Historische
Museum am Strom. Und die Binger Altstadt versprüht
mit ihren Plätzen, Brunnen, Statuen und natürlich
den Cafes und Gaststätten, in denen der lokale
Wein genossen werden kann, einen ganz besonderen Charme.
Zitat aus der Sagenweg.de
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