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Parallel zur Einweihung
der großen Skulptur auf dem Bonner Münsterplatz
zeigt das Kunstmuseum Bonn Zeichnungen, Druckgraphiken
und Skulpturen des baskischen Bildhauers Eduardo Chillida.
Neben einigen kleineren Skulpturen handelt es sich
um circa 60 Papierarbeiten und Bücher, die aus
der eigenen Sammlung des Kunstmuseums Bonn stammen
und ergänzt werden um Leihgaben aus der Sammlung
von Professor Dr. Wilfried und Gisela Fitting, die
das Kunstmuseum Bonn schon seit mehreren Jahren ganz
wesentlich in den Bemühungen um einen kontinuierlichen
und systematischen Aufbau einer Sammlung von Arbeiten
Chillidas unterstützen.
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In einem Überblick über mehrere Jahrzehnte
der Werke Chillidas belegt die Ausstellung, wie eng
sich das plastische und das bildliche Werk miteinander
verzahnen. In jedem künstlerischen Ausdrucksmedium
kreist Chillidas Kunst dabei um die Frage nach dem Raum.
Es geht ihm, wie der Künstler mehrfach betont,
nicht um die einzelnen Formen, als vielmehr um deren
Zusammenhang, um den Dialog zwischen den Formen. In
diesem Sinn lässt sich seine bildhauerische Arbeit
wie auch seine Arbeiten auf Papier immer auch im Zusammenhang
mit sozialen Phänomenen, mit Fragen eines humanen
Daseins sehen.
Zitat aus bonn.de über eine moderne Skulptur
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