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Die
Familie van Beethoven ist flämischen Ursprungs.
Beethovens Großvater war Chorknabe in Mecheln,
Chorleiter und Bassist in Löwen. Der Großvater
übersiedelt nach Bonn. Um das Jahr 1740 wird
Johann van Beethoven, sein Vater, in Bonn geboren.
17. Dezember, Taufe Ludwig van Beethovens in Bonn.
Das erste Auftreten in einem Kölner Akademiekonzert.
Beethoven sollte ähnliche Erfolge wie Mozart
als Wunderkind erringen, doch blieb dem väterlichen
Unterricht der Erfolg versagt, weil der heranwachsende
Beethoven vom Naturell her für eine Wunderkindkarriere
nicht veranlagt war. Beginn des Unterrichts bei Christian
Gottlob Neefe (1748-1798). Beethoven fand in ihm einen
idealen Lehrer, der pädagogisch klugen Unterricht
im Klavierspiel und in Musiktheorie bot. Erster Aufenthalt
in Wien, der jedoch frühzeitig wegen der Erkrankung
der Mutter abgebrochen werden musste. Nach ihrem Tod
wurde die Alkoholabhängigkeit des Vaters immer
größer. Im November kam es zur zweiten
Reise Beethovens nach Wien. Er nahm Unterricht bei
Joseph Haydn, Johann Baptist Schenk (siehe Österreich
- Lexikon) und Antonio Salieri (siehe Österreich
- Lexikon). Zwei Jahre später besetzten französische
Truppen das Kurfürstentum Köln. Damit war
Beethovens Anstellung in der Hofkapelle nicht mehr
möglich und eine Rückkehr nach Bonn kam
nicht mehr in Frage. Beethoven reist mit Joseph Haydn
nach Eisenstadt. Beginn des Gehörleidens. Am
6. Oktober schreibt Beethoven sein Heiligenstädter
Testament, in dem er seine seelische Not offenbart.
Komposition der dritten Symphonie (Eroica).
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22.
Dezember: In einer großen Akademie werden im Theater
an der Wien die 5. und 6. Symphonie uraufgeführt.
Am 1. März unterzeichnen Erzherzog Rudolph, Fürst
Franz Joseph Lobkowitz (siehe Österreich - Lexikon)
und Ferdinand Kinsky einen Vertrag, der Beethoven eine
lebenslange Rente von jährlich 4000 Gulden zusichert.
Wien wird von napoleonischen Truppen beschossen. Komposition
der 7. Symphonie. Konzerte zum Wiener Kongreß.
Tod des Bruders Karl. Übernahme der Vormundschaft
für seinen Neffen. Völlige Taubheit. Die Konversationshefte
werden angelegt, von denen heute noch 137, von ehemals
über 400, vorhanden sind. Sie geben Einblick in
Beethovens Alltagsleben. Uraufführung der 9. Symphonie
im Wiener Kärtnertortheater. Leberzirrhose. 4 Eingriffe.
Tod am 26. März spätnachmittags.
Am 29. März wird Beethoven am Währinger Friedhof
beerdigt. Über 20 000 Menschen nahmen an der Feierlichkeit
teil. Die von Grillparzer (siehe Österreich - Lexikon)
verfasste Grabrede trug der Schauspieler Heinrich Anschütz
(siehe Österreich - Lexikon) vor.
Zitat aus aeiou.at über Ludwig
van Beethoven
151 Sehenswuerdigkeiten im Rheinland weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit |
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